Corona-Pandemie – Situation der Chorleiter/innen

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie machen auch den Chorleiterinnen und Chorleitern stark zu schaffen.
Der Internationalen Chorleiterverband e. V. steht hinter den getroffenen Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung der Pandemie.
Dennoch führt das Aussetzen der Chorproben seit Mitte/Ende März 2020 viele Chorleiterinnen und Chorleiter, die häufig freiberuflich tätig sind, in existenzielle Bedrohung und Notlage.

Gerade in der derzeitigen Lage sollte ein vertrauensvolles und solidarisches Miteinander zwischen Chor und Chorleitendem im Vordergrund stehen. Nur im gemeinsamen Gespräch kann nun eine für beide Seiten akzeptable Lösung gefunden werden, die das Vertrauensverhältnis nicht überstrapaziert, bildet dieses doch die Basis einer erfolgreichen und häufig langfristig angelegten Zusammenarbeit!

Daher gibt der ICV allen Chorleiterinnen und Chorleitern folgende Empfehlung:

  • Honorierung
    Die Honorierung hängt stark von den sehr individuellen vertraglichen Regelungen zwischen Chor und Chorleiterin oder Chorleiter ab, sodass sich eine pauschale Aussage nicht treffen lässt.
    Dennoch empfehlen wir, die Zahlung weiterzuführen, damit die Existenzgrundlage der Chorleitenden gesichert ist. Kompensations- oder Ersatzleistungen für die ausgefallenen Proben sollten gemeinsam besprochen werden.
  • Alternativ- oder Ersatzangebote schaffen
    „Online-Proben“ (z. B. via Zoom.us), Probedateien erstellen, Planung für Konzerte in Angriff nehmen, Probentage oder wöchentliche Verlängerung der Chorprobe im Anschluss an die Pandemie anbieten, …

Wir empfehlen diesbezüglich auch die Lektüre des Aufsatzes von Justiziar Malte Jörg Uffeln:
„AUFSATZ Über den Umgang mit Chorleiterverträgen in der Corona-Krise 2020“, siehe hier.